Zum Hauptinhalt springen

Universität Potsdam

Jüdische Friedhöfe in Brandenburg

Forschungsdatenbank zu jüdischen Friedhöfen in Brandenburg.

Logo der Universität Potsdam

Grabstein Nummer 359 (Potsdam)

Grabstein Nummer 359 auf dem Friedhof Potsdam
Foto: A. Geißler-Grünberg
Zeile Inschrift Deutsche Übersetzung Kommentar
1 פ''נ Hier sind begraben
2 Ihr Leben war Mühe und Arbeit. vgl. Ps 128,2; Spr 24,27.
3 Hier ruht mein geliebter Mann,
4 unser herzensguter Vater
5 Simon Sinasohn,
6 geb. in Lehnin am 13. Nov. 1853 Gemeinde südwestlich von Potsdam.
7 gest. in Potsdam am 16. Jan. 1913
8 Hier ruht unsere geliebte Mutter
9 und Großmutter
10 Hedwig Sinasohn
11 geb. Ascher
12 geb. in Naugard am 1. Okt. 1869 Stadt in der preußischen Provinz Pommern, heute Nowogard.
13 gest. in Berlin am 27. März 1928
14 תנצב''ה Ihre Seelen mögen eingebunden sein in das Bündel des Lebens.

Angaben zum Stein

Qualität Stein ist ok
Material Granit
Dekor Keine Angabe
Höhe (cm) 184
Steinmetz Keine Angabe
Stein Einseitig polierter Stein mit geradem Abschluss und welligen Kanten auf einem hohen Sockel aus nachgeahmtem Bruchsteinmauerwerk.
Kommentar Dieser Grabstein wurde im Oktober 1980 bei einem Übergriff auf den Friedhof beschmiert.
Quelle Geißler-Grünberg, Friedhof. Dokumentation, Bd. 2, S. 460f.

Angaben zu den Personen

Nachname Sinasohn Sinasohn
Vorname Simon Hedwig
Geschlecht männlich weiblich
Geburts-/Heimatort Lehnin Naugard
Geburtsdatum 13.11.1853 01.10.1869
Sterbeort Potsdam Berlin
Sterbedatum 16.01.1913 27.03.1928
Beruf Kaufmann, Fabrikant für Essig, Mostrich und Fruchtsäfte Fabrikantin für Essig, Mostrich und Fruchtsäfte
Familie Sohn von Leiser Sinasohn u. Pauline, geb. Joel. Ehemann von Hedwig. Vater von Erna u. Ernst Sinasohn sowie Großvater von Gert-Simon Sinasohn, vgl. Nr. 397. Ehefrau von Simon. Mutter von Erna u. Ernst Sinasohn sowie Großmutter von Gert-Simon Sinasohn, vgl. Nr. 397.