Foto: A. Geißler-Grünberg
Foto: A. Geißler-Grünberg
Zeile
Inschrift
Deutsche Übersetzung
Kommentar
1
פ''נ
Hier ist begraben
2
החבר ר' דוד יאקאבי הכהן
der toragelehrte Herr David Jacobi Hakohen.
3
נולד אסרו חג של פסח תקע''ו
Er wurde geboren am Issru Chag von Pessach 576,
RS: Issru Chag bedeutet Nachfeiertag; Abweichung zu Z 3 VS: Der Nachfeiertag von Pessach war am 21. April 1816.
4
נפטר כ''ג טבת תרנ''ד
er starb am 23. Tewet 654 n.kl.Z.
5
תנצב''ה
Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens.
bis Z 7: vgl. Spr 17,6; Gen 31,52.
Deutsche Inschrift
Hier ruht
David Jacobi,
geboren am 10. April 1816,
gestorben am 1. Januar 1894.
Dem teuren, edlen Vater in Liebe
geweiht
Von Kindern und Enkeln für ewige Zeit.
Angaben zum Stein
Qualität
Stein ist ok
Material
Granit
Dekor
Keine Angabe
Höhe (cm)
206
Steinmetz
Ilter, P., Potsdam
Stein
Polierte Stele mit pyramidalem Abschluss auf einem Sockel. Auf der Rückseite oben mittig die Priesterhände. Die Signatur des Steinmetzes an der Seite; darüber die Grabstein-Nr. 10. Bildet mit Nr. 322 eine Einheit.
Kommentar
Bezüglich der familiären Bindung nach Beelitz vgl. Steinheim-Institut, Epidat-Datenbank sowie den Ortseintrag auf hieisiger Datenbank.
Quelle
Geißler-Grünberg, Friedhof. Dokumentation, Bd. 2, S. 415ff.
Angaben zur Person
Nachname
Jacobi
Vorname
David
Geschlecht
männlich
Jüdischer Vatername
Jehuda
Geburts-/Heimatort
Beelitz
Geburtsdatum
10.04.1816
Sterbeort
Potsdam
Sterbedatum
01.01.1894
Beruf
Kaufmann, Rentier
Familie
Sohn von Jehuda Jacobi KaZ u. Feigel, geb. Beermann. Bruder von Hirsch u. Berend sowie Neffe von Simon Jacobi, vgl. Nr. 208, 445 u. Anm. bei Nr. 233. Ehemann von Fanny Jacobi, vgl. Nr. 322. Vater von Gustav u. Siegfried Jacobi sowie Franziska Arndt.