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Universität Potsdam

Jüdische Friedhöfe in Brandenburg

Forschungsdatenbank zu jüdischen Friedhöfen in Brandenburg.

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Grabstein Nummer 253 (Potsdam)

Grabstein Nummer 253 auf dem Friedhof Potsdam
Foto: A. Geißler-Grünberg
Zeile Inschrift Deutsche Übersetzung Kommentar
1 פ''ט Hier ist geborgen
2 האשה מ' מלכה אשת כ die Frau, Frau Malka, Gattin des geehrten Herrn
3 'פייבש באכער מת ביום ו Feiwesch Bacher. Sie starb am Tag 6,
4 עש''ק י"ג סיון תקצ[..] לפ''ק am Vorabend des Heiligen Schabbat, am 13. Siwan 590 n.kl.Z.
5 היתה בתם וביושר Sie war mit Lauterkeit und Aufrichtigkeit. vgl. Klgl 4,1.
6 חזרה אשת אמונה Eine treue Frau kehrte zurück,
7 ה וט[...]ה לפניה[...] [...] vor ihrem Angesicht
8 [...]ופר[...] חשב פ und [...] wichtig
9 תנצב''ה Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens.
10 Hier ruht
11 Amalie [...]
12 gest. [...]3.
13 Sie [...]
14 [...] eine treue Gattin.
15 Eine zärtliche Mutter
16 ein Beistand bis Z 17: vgl. Spr 31,20.
17 den Armen

Angaben zum Stein

Qualität Stein ist ok
Material Sandstein
Dekor Keine Angabe
Höhe (cm) 177
Steinmetz Keine Angabe
Stein Stark verwitterte Tafel mit aufgesetztem, dreieckigem Abschluss und umlaufendem Gesims. An der Seite die Grabstein-Nr. 6.
Kommentar Nach alten Verzeichnissen und aufgrund seiner Datierung steht der Grabstein für Amelie Bacher hier nicht an der richtigen Stelle. Die dazugehörige Grabstelle befindet sich bei Nr. 250. Dort wurde das Doppelgrab von Amalie und Philip Bacher lokalisiert. Allerdings wurde in den 1830er Jahren der heutige erste Beerdigungsabschnitt belegt. Unwahrscheinlich ist daher, dass sich das Ehepaar seine Grabstätte abgesondert anlegte.
Quelle Geißler-Grünberg, Friedhof. Dokumentation, Bd. 2, S. 329.

Angaben zur Person

Nachname Bacher
Vorname Amalie
Geschlecht weiblich
Jüdischer Name Minche
Geburtsdatum xx.02.1779
Sterbeort Potsdam
Sterbedatum 31.05.1833
Funktion Witwe, Wohltätigkeit
Familie Ehefrau des Kaufmanns u. Lotterie-Unternehmers Philipp Bacher.