Zum Hauptinhalt springen

Universität Potsdam

Jüdische Friedhöfe in Brandenburg

Forschungsdatenbank zu jüdischen Friedhöfen in Brandenburg.

Logo der Universität Potsdam

Grabstein Nummer 239 (Potsdam)

Grabstein Nummer 239 auf dem Friedhof Potsdam
Foto: A. Geißler-Grünberg
Grabstein Nummer 239 auf dem Friedhof Potsdam
Foto: A. Geißler-Grünberg
Zeile Inschrift Deutsche Übersetzung Kommentar
1 Hier ruht
2 unsere liebe Tante
3 Doris Cohn
4 geb. zu Lenzen, Stadt an der Elbe, westlich von Perleberg.
5 d. 23. October 1800,
6 gest. 16. Juni 1877.
7 פ''ט Hier ist geborgen
8 הבתולה דבורה בת הח''ר die Jungfrau Debora, Tochter des Weisen, Herrn
9 יצחק הכהן Jizchak Hakohen.
10 תנצב''ה Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens.

Angaben zum Stein

Qualität Stein ist ok
Material Marmor
Dekor Keine Angabe
Höhe (cm) 49
Steinmetz Keine Angabe
Stein Pultstein als niedriger Baumstumpf aus Sandstein. Die Schrifttafel mit segmentbogigem Abschluss. Auf der Rückseite die Grabstein-Nr. 19.
Kommentar Schrifttafel und Sockel passen nicht zueinander, denn das Lebensalter der Verstorbenen entspricht nicht der Bedeutung des Baumstumpfes. In der Sterbeurkunde ist das Todesdatum abweichend mit 11.06.1877 angegeben.
Quelle Geißler-Grünberg, Friedhof. Dokumentation, Bd. 2, S. 308f.

Angaben zur Person

Nachname Cohn
Vorname Doris
Geschlecht weiblich
Geburtsname Cohn
Jüdischer Name Debora
Jüdischer Vatername Jizchak Hakohen
Geburts-/Heimatort Lenzen
Geburtsdatum 20.10.1800
Sterbeort Potsdam
Sterbedatum 16.06.1877
Beruf Rentiere
Funktion Jungfrau
Familie Tochter von Isaak Meyer Cohn u. Amalie, geb. Meyer.