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Universität Potsdam

Jüdische Friedhöfe in Brandenburg

Forschungsdatenbank zu jüdischen Friedhöfen in Brandenburg.

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Grabstein Nummer 221 (Potsdam)

Grabstein Nummer 221 auf dem Friedhof Potsdam
Foto: A. Geißler-Grünberg
Grabstein Nummer 221 auf dem Friedhof Potsdam
Foto: A. Geißler-Grünberg
Zeile Inschrift Deutsche Übersetzung Kommentar
1 פ''ט Hier ist begraben
2 איש] אמונים ירא אל[והי]ם ein treuer Mann, gottesfürchtig RS: vgl. Spr 20,6. Neh 7,2.
3 [...]רהי [...] [...]
4 [...]פר [...]
5 [...] [...]
6 [...] [...]
7 [...] [...]
8 תנצב''ה Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens.

Deutsche Inschrift

Hier ruhet in Gott der allgemein geachtete Kaufmann Joachim Jagodzinsky, geb. am 29. September 1802, gest. im 77. Lebensjahre, am 21. Februar 1878. Sein Andenken lebt fort im Herzen seiner Familie.

Angaben zum Stein

Qualität Stein ist ok
Material Sandstein
Dekor Keine Angabe
Höhe (cm) 228
Steinmetz Keine Angabe
Stein Stark verwitterte Stele mit pyramidalem Abschluss auf einem Sockel. Das Schriftfeld mit rahmender rundbogiger Rinne. In den oberen Ecken je ein Palmwedel. Bildet mit Nr. 220 eine Einheit.
Kommentar Seinen Vornamen durfte Joachim Jagodzinsky aufgrund eines am 26. März 1844 ausgestellten Naturalisierungsattests der Regierung in Bromberg tragen.
Quelle Geißler-Grünberg, Friedhof. Dokumentation, Bd. 2, S. 280f.

Angaben zur Person

Nachname Jagodzinsky
Vorname Joachim
Geschlecht männlich
Jüdischer Vatername Moses Wolf
Geburts-/Heimatort Chernewe/Schneidemühl
Geburtsdatum 29.09.1802
Sterbeort Potsdam
Sterbedatum 21.02.1878
Beruf Kaufmann
Funktion Witwer
Familie Sohn von Moses Wolf Jagodzinsky u. Frau Genendel aus Mehlsack. Ehemann von Selde, geb. Wittkowsky. Vater von Therese Jagodzinsky u. Schwiegervater von Max Löwisohn; vgl. Nr. 220 u. 222.