Foto: A. Geißler-Grünberg
Foto: A. Geißler-Grünberg
Zeile
Inschrift
Deutsche Übersetzung
Kommentar
1
היר רוהעט
Hier ruhet
2
דער האפ-אגענט
der Hof-Agent
3
משולם הערצבאך
Meschulam Herzbach,
4
ז''ל געבארן צו
sein Andenken sei zum Segen, geboren zu
5
פרענצלוי בשנת תקי''ב
Prenzlau im Jahre 512,
Stadt in der Uckermark, nördlich von Berlin.
6
געשטארבן יום ו' עש''ק
gestorben Tag 6, am Vorabend des heiligen Schabbat,
7
: י''ז כסליו תקצ''ד לפ''ק
17. Kislew 594 n.kl.Z.
8
זאנפט רוהע זיינע
Sanft ruhe seine
9
אששע
Asche
Deutsche Inschrift
[Hier ru]hen die irdischen
[...] des Hofagen-
ten [...] Hertzbach
(...)
Angaben zum Stein
Qualität
Stein ist ok
Material
Sandstein
Dekor
Keine Angabe
Höhe (cm)
192
Steinmetz
Keine Angabe
Stein
Stark verwitterte Tafel mit Volutengiebel als Abschluss; auf einem Sockel. Hierauf mittig ein Palmetten-Akroterion. Ein breiter Rahmen durch ein vorstehendes Schriftfeld. Auf der Rückseite Deutsch in Kursiv. An der Seite die Grabstein-Nr. 16
Kommentar
Dokumentiert durch Martina Strehlen. Dieses Grabmal stellt für Potsdam eine Ausnahme dar. Denn Z 7 ist in deutscher Sprache mit hebräischen Buchstaben geschrieben, vgl. Nr. 108 u. 127.
Quelle
Geißler-Grünberg, Friedhof. Dokumentation, Bd. 2, S. 154f.
Angaben zur Person
Nachname
Hertzbach
Vorname
Samuel
Geschlecht
männlich
Jüdischer Name
Meschulam
Geburts-/Heimatort
Prenzlau
Geburtsdatum
xx.xx.1751
Sterbeort
Potsdam
Sterbedatum
29.11.1833
Beruf
Kaufmann, Hoffaktor
Funktion
Beisitzer Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu Potsdam
Familie
Mglw. Ehemann von Fegil, vgl. Nr. 36. Schwager von Bella u. Onkel ihrer Töchter Reiche u. Mindel sowie ihres Sohns David Hertzbach u. dessen Frau Jentche, vgl. Nr. 47, 9, 127, 18 u. 1.