Zum Hauptinhalt springen

Universität Potsdam

Jüdische Friedhöfe in Brandenburg

Forschungsdatenbank zu jüdischen Friedhöfen in Brandenburg.

Logo der Universität Potsdam

Grabstein Nummer 41 (Potsdam)

Grabstein Nummer 41 auf dem Friedhof Potsdam
Foto: A. Geißler-Grünberg
Zeile Inschrift Deutsche Übersetzung Kommentar
1 עם לא אמן[...] [...]
2 [פ''נ] Hier ist begraben
3 פאר[...] הנאמן sein Lob [...] der zuverlässige
4 א[...]טם [...]
5 צ[...]שי [...]
6 מ[...]שם [...]
7 [...] [...]
8 [...]ש [...]
9 [...] [...]
10 ה''ה מו''ה יהיאל מיכל ב''ה Es ist unser Lehrer und Meister Jechiel Michel, Sohn des Herrn
11 צבי הירש ז''ל נ' ע''ש א' דר''ח Zwi Hirsch, sein Andenken sei zum Segen. Er starb am Vorabend des Schabbats, am 1. des Neumonds
12 חשון תקכ[ז ...] Cheschwan 52[7 ...].

Angaben zum Stein

Qualität Stein zerstört
Material Sandstein
Dekor Keine Angabe
Höhe (cm) 132
Steinmetz Keine Angabe
Stein In die Erde versunkene und stark verwitterte Tafel mit eingezogenem rundbogigem Abschluss und geripptem Rahmen; beschädigt. Das Abkürzungszeichen ähnlich einer Lilie.
Kommentar Dokumentiert durch Martina Strehlen. Ausmaß und Art der Beschädigungen sind ein Indiz für die bewusste Beschädigung des Grabstein. Er ist dem ersten Rabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Potsdam gewidmet.
Quelle Geißler-Grünberg, Friedhof. Dokumentation, Bd. 2, S. 46f.

Angaben zur Person

Nachname Hirsch
Vorname Jechiel Michel
Geschlecht männlich
Jüdischer Vatername Zwi Hirsch
Geburtsdatum xx.xx.1710
Sterbedatum 04.10.1766
Beruf Rabbiner, Lehrer, Fabrikant für Hanfwaren
Funktion Kassierer der Kurmärkischen Judenschaft
Familie Ehefrau von Libe, vgl. Nr. 44. Vater von sechs Kindern. Verwandter von Jakob ben Jechiel Michel Potsdam aus Hamburg-Altona.