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Universität Potsdam

Jüdische Friedhöfe in Brandenburg

Forschungsdatenbank zu jüdischen Friedhöfen in Brandenburg.

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Grabstein Nummer 36 (Potsdam)

Grabstein Nummer 36 auf dem Friedhof Potsdam
Foto: A. Geißler-Grünberg
Zeile Inschrift Deutsche Übersetzung Kommentar
1 פ''ט Hier ist geborgen
2 : האשה חשובה והיקרה die angesehene und teure Frau.
3 כל ימיה : הלכה בדרך All ihre Tage wandelte sie auf bis Z 4: vgl. Ps 107,7.
4 : הישרה : כפה פרשה לעני geradem Wege. Ihre Hand reichte sie dem Armen bis Z 5: vgl. Spr 31,20.
5 וידיה לאביון : ה''ה מרת und ihre Hände dem Bedürftigen. Es ist Frau
6 פעגיל : אשת הר''ר משולם Fegil, Gattin des Meisters Meschullam, mögliche Lesung auch als Voegel (Zipora).
7 יצ''ו : מפרענצלא נפטרת sein Fels und Erlöser mögen ihn beschützen, aus Prenzlau. Sie starb vgl. Ps 78,35; Stadt in der Uckermark, nördlich von Berlin.
8 ביום שבת קודש בלילה כ''א am heiligen Schabbat, in der Nacht des 21.
9 ונקברת ביום א' כ''ג שבט und wurde begraben am Tag 1, 23. Schwat
10 תקמ''ו לפ''ק 546 n.kl.Z.
11 תנצב''ה Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens.

Angaben zum Stein

Qualität Stein ist ok
Material Sandstein
Dekor Keine Angabe
Höhe (cm) 95
Steinmetz Keine Angabe
Stein In die Erde versunkene und verwitterte Tafel mit karniesbogigem Abschluss und scharriertem Rahmen. Viele Satz- und Pausenzeichen.
Kommentar Dokumentiert durch Martina Strehlen.
Quelle Geißler-Grünberg, Friedhof. Dokumentation, Bd. 2, S. 41.

Angaben zur Person

Nachname Gattin des Meschulam
Vorname Fegil
Geschlecht weiblich
Geburtsdatum xx.xx.xxxx
Sterbedatum 20.01.1786
Funktion Wohltätigkeit
Familie Ehefrau von Meschulam aus Prenzlau, wahrsch. identisch mit Samuel Hertzbach, vgl. Nr. 132.