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Universität Potsdam

Jüdische Friedhöfe in Brandenburg

Forschungsdatenbank zu jüdischen Friedhöfen in Brandenburg.

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Grabstein Nummer 29 (Schwedt)

Grabstein Nummer 29 auf dem Friedhof Schwedt
Foto: Stadtmuseum Schwedt (1997)
Grabstein Nummer 29 auf dem Friedhof Schwedt
Foto: Stadtmuseum Schwedt (1997)
Zeile Inschrift Deutsche Übersetzung Kommentar
1 פ''נ Hier ist geborgen
2 איש אמונים הלך תמים ein Mann der Zuverlässigkeit, er wandelte untadelig, vgl. Psalm 15,2 und Sprüche 28,18
3 ירא אלהים וסר מרע fürchtete Gott und mied das Böse. vgl. Hiob 1,1; 1,8; 2,3
4 היה היקר כ''ר נחמיה בן כ Er war der teure geehrte Herr Nechemia, Sohn des geehrten
5 צבי נאסף אל עמיו בשיבה Zwi. Er wurde versammelt zu seinem Volk im guten vgl. 1. Mose 49,29 und 4. Mose 27,13
6 'טובה אור ליום ד' ה Greisenalter, am Abend vor Mittwoch dem 5. vgl. Gen 25, 8 (Abraham starb im guten Greisenalter)
7 מרחשון כת''ר לפ''ק Marcheschvan 620 n.d.kl.Z.
8 תנצב''ה Seine Seele sei eingebunden im Bund des Lebens.

Deutsche Inschrift

Und walle ich auch im Todesschattenthal so walle ich dem ... den du ... Hermann Goldapp geb. im April 1780 vollendet am 2. Febr. 1859 Unvergesslich den Seinen

Angaben zum Stein

Qualität Stein ist ok
Material Sandstein
Dekor Keine Angabe
Höhe (cm) 140
Steinmetz Keine Angabe
Stein Keine Angabe
Kommentar Der Stein ist zerbrochen; der obere Teil liegt und nur die hebr. Inschrift ist sichtbar. Der Text der deutschen Inschrift wurde aus der Dokumentation von Hans-Georg Eichler, 1978, entnommen. Die Fotografien wurden 1997 aufgenommen.
Quelle Stadtarchiv Schwedt, Jüdische Akten

Angaben zur Person

Nachname Goldapp
Vorname Heimann
Geschlecht männlich
Jüdischer Vatername Zwi
Geburts-/Heimatort Tütz
Geburtsdatum 01.04.1780
Sterbedatum 02.11.1859
Familie Heimann Goldapp war der Vater von Sara Goldapp (Stein 108).