Der Mensch - wie Gras sind seine Tage - wie die Blume
2
השדה כן יציץ כי רוח עברה
des Feldes so blüht er. Denn fährt ein Wind
3
בו ואיננו ולא יכירנו עוד
darüber, so ist sie nicht mehr,
4
מקומו
und ihr Ort kennt sie nicht mehr.
5
תהלים ק''ג ט''ו
Psalmen 103, 15
6
פ''ט
Hier sind geborgen
7
עצמות היקר כ' יצחק
die Gebeine des teuren geehrten Jizchak,
8
...בן ..אל ..קערלין
Sohn des (Israel) ... Cörlin
9
לחרות ... של זמן חרתנו
zur Befreiung (während) der Zeit unserer Befreiung
זמן חרותנו = Zeit unserer Befreiung (Pessachfest)
10
יום ד' כ''ג נסן תרכ''א לפ''ק
am Mittwoch, 23. Nissan 621 n.d.kl.Z.
11
תנצב''ה
Seine Seele sei eingebunden im Bund des Lebens.
Deutsche Inschrift
Ach wie grau ist das Menschenleben,
Schnell verwelkt der Blüthenkranz.
Kaum daß zarte Lüfte beben,
Deckt das Grab den eitlen Glanz
Und mit seiner Herrlichkeit
Sinkt dahin der Sohn der Zeit.
Isidor Meyer
geb. in Körlin am 27. Mai 1830
schwang sich auf zu den beseligen-
den Gefilden ewigwonniger Freiheit
am Morgen nach dem Ausgang des
Freiheitsfestes 23. Nissan 5621, 3. April 1861
Ewig und unvergesslich den Seinen
Angaben zum Stein
Qualität
Stein ist ok
Material
Granit
Dekor
Keine Angabe
Höhe (cm)
225
Steinmetz
Keine Angabe
Stein
Keine Angabe
Kommentar
Die deutsche Inschrift ist aus der Dokumentation von Hans-Georg Eichler übernommen (1978)
Quelle
Stadtarchiv Schwedt, Jüd. Akten
Angaben zur Person
Nachname
Meyer
Vorname
Isidor
Geschlecht
männlich
Jüdischer Name
Jizchak
Jüdischer Vatername
Israel
Geburts-/Heimatort
Cörlin
Geburtsdatum
27.05.1830
Sterbedatum
03.04.1861
Beruf
Kaufmann
Familie
Isidor war der Ehemann von Therese Meyer (Stein 33)