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Universität Potsdam

Jüdische Friedhöfe in Brandenburg

Forschungsdatenbank zu jüdischen Friedhöfen in Brandenburg.

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Grabstein Nummer 25 (Schwedt)

Grabstein Nummer 25 auf dem Friedhof Schwedt
Foto: H.Bethke
Grabstein Nummer 25 auf dem Friedhof Schwedt
Foto: H.Bethke
Zeile Inschrift Deutsche Übersetzung Kommentar
1 אנוש כחציר ימיו כציץ Der Mensch - wie Gras sind seine Tage - wie die Blume
2 השדה כן יציץ כי רוח עברה des Feldes so blüht er. Denn fährt ein Wind
3 בו ואיננו ולא יכירנו עוד darüber, so ist sie nicht mehr,
4 מקומו und ihr Ort kennt sie nicht mehr.
5 תהלים ק''ג ט''ו Psalmen 103, 15
6 פ''ט Hier sind geborgen
7 עצמות היקר כ' יצחק die Gebeine des teuren geehrten Jizchak,
8 ...בן ..אל ..קערלין Sohn des (Israel) ... Cörlin
9 לחרות ... של זמן חרתנו zur Befreiung (während) der Zeit unserer Befreiung זמן חרותנו = Zeit unserer Befreiung (Pessachfest)
10 יום ד' כ''ג נסן תרכ''א לפ''ק am Mittwoch, 23. Nissan 621 n.d.kl.Z.
11 תנצב''ה Seine Seele sei eingebunden im Bund des Lebens.

Deutsche Inschrift

Ach wie grau ist das Menschenleben, Schnell verwelkt der Blüthenkranz. Kaum daß zarte Lüfte beben, Deckt das Grab den eitlen Glanz Und mit seiner Herrlichkeit Sinkt dahin der Sohn der Zeit. Isidor Meyer geb. in Körlin am 27. Mai 1830 schwang sich auf zu den beseligen- den Gefilden ewigwonniger Freiheit am Morgen nach dem Ausgang des Freiheitsfestes 23. Nissan 5621, 3. April 1861 Ewig und unvergesslich den Seinen

Angaben zum Stein

Qualität Stein ist ok
Material Granit
Dekor Keine Angabe
Höhe (cm) 225
Steinmetz Keine Angabe
Stein Keine Angabe
Kommentar Die deutsche Inschrift ist aus der Dokumentation von Hans-Georg Eichler übernommen (1978)
Quelle Stadtarchiv Schwedt, Jüd. Akten

Angaben zur Person

Nachname Meyer
Vorname Isidor
Geschlecht männlich
Jüdischer Name Jizchak
Jüdischer Vatername Israel
Geburts-/Heimatort Cörlin
Geburtsdatum 27.05.1830
Sterbedatum 03.04.1861
Beruf Kaufmann
Familie Isidor war der Ehemann von Therese Meyer (Stein 33)