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Universität Potsdam

Jüdische Friedhöfe in Brandenburg

Forschungsdatenbank zu jüdischen Friedhöfen in Brandenburg.

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Grabstein Nummer 21 (Frankfurt/Oder)

Grabstein Nummer 21 auf dem Friedhof Frankfurt/Oder
Foto: Eckard Reiß
Zeile Inschrift Deutsche Übersetzung Kommentar
1 [פ''ט] (Hier ist geborgen)
2 ה[...] (…)h
3 ב''ר [...] (...) Tochter des Herrn
4 אשת [...] (…) Frau
5 הם בן[...] (Avra)ham, Sohn des
6 קה סג''ל[...] (…Riv)ka Segal
7 שהיתה [...] (…) war
8 ו' ב' דר''ח [...] (…Tag) 6, 2. Neumondstag
9 'תקל''ב ל [...] (Adar 2,) 532 nach kleiner Zählung
10 תנצב''ה (Ihre Seele sei eingebunden im Bund des Lebens.)

Angaben zum Stein

Qualität Bruchstück
Material Sandstein
Dekor Keine Angabe
Höhe (cm) Keine Angabe
Steinmetz Keine Angabe
Stein Das Fragment des Doppelsteines der Grabstellen 21 und 22 ist das bisher zweitälteste Zeugnis des Jüdischen Friedhofs. Der Eintrag für Frau Täube befindet sich auf der rechten Seite des Grabsteins.
Kommentar Der Doppelstein symbolisiert ein aufgeschlagenes Buch, dass für eine besondere Frömmigkeit der Verstorbenen steht. Übersetzung des hebräischen Registereintrags: Die Ehefrau, Frau Täube (Tochter des Herrn Me’ir), Ehefrau des Herrn Abraham SeGaL (Horwitz) (gest.:) 2. Rosch Chodesch Adar II 5532. [6. März 1772]
Quelle Friedhofsregister 1677–1866 hebräisch, Bl.: 45; deutsch, Bl.: 14

Angaben zur Person

Nachname Gattin des Abraham SeGaL
Vorname Täube
Geschlecht weiblich
Jüdischer Vatername Meir
Geburtsdatum xx.xx.xxxx
Sterbeort Frankfurt (Oder)
Sterbedatum 06.03.1772
Familie Schwester von Chagla, vgl. Nr. 22; Gattin des Abraham SeGaL Horwitz