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Universität Potsdam

Jüdische Friedhöfe in Brandenburg

Forschungsdatenbank zu jüdischen Friedhöfen in Brandenburg.

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Grabstein Nummer 4472 (Potsdam)

Grabstein Nummer 4472 auf dem Friedhof Potsdam
Foto: A. Geißler-Grünberg
Zeile Inschrift Deutsche Übersetzung Kommentar
1 פ''נ Hier ist begraben
2 ה''ח ר' יהודה der weise Herr Jehuda,
3 בה''ח מיכאל מרדכי הכהן Sohn des Weisen, Herrn Michael Mordechai Hakohen.
4 נולד ביום ש''ק ט''ז תמוז תקס''ה Er wurde geboren am Tag des heiligen Schabbat, am 16. Tammus 565
5 ונפטר ביום ב' ח' אדר תרכ''ה und starb am Tag 2, 8. Adar 625.
6 Simon Sander
7 geboren am 13. Juli 1805,
8 gestorben am 6. März 1865.

Angaben zum Stein

Qualität Stein ist ok
Material Marmor
Dekor Keine Angabe
Höhe (cm) 175
Steinmetz Keine Angabe
Stein Links befindliche große rechteckige Schrifttafel mit zum Teil fehlender Einfassung. Über der Inschrift Abdrücke und Löcher der vormals angebrachten Priesterhände.
Kommentar Die Tafel gehört zur Grabanlage 447 und besitzt im Lageplan die Belegungs-Nr. 447-2.
Quelle Geißler-Grünberg, Friedhof. Dokumentation, Bd. 2, S. 557f.

Angaben zur Person

Nachname Sander
Vorname Simon
Geschlecht männlich
Jüdischer Name Jehuda
Jüdischer Vatername Michael Mordechai
Geburts-/Heimatort Posen
Geburtsdatum 13.07.1805
Sterbeort Potsdam
Sterbedatum 06.03.1865
Beruf Schnittwarenhändler
Familie Sohn von Michael Sander u. Bertha, geb. Salomon, vgl. Nr. 211. Bruder von Heinrich, Johanna u. Pauline, beide verh. Luboscher, vgl. Nr. 4521, 143 u. 4523. Ehemann von Henriette Sander, vgl. Nr. 4471. Vater des Berliner Arztes Dr. Julius Sander u. des Mädchens bei Nr. 168.