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Universität Potsdam

Jüdische Friedhöfe in Polen auf den Gebieten der ehemaligen Provinz Brandenburg

Forschungsdatenbank zu jüdischen Friedhöfen in Polen auf den Gebieten der ehemaligen Provinz Brandenburg.

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Grabstein Nummer 8 (Międzyrzecz (Meseritz))

Grabstein Nummer 8 auf dem Friedhof Międzyrzecz (Meseritz)
Foto: Quelle: Museum des Meseritzes Landes Międyrzecz
Zeile Inschrift Deutsche Übersetzung Kommentar
1 פ''נ Hier ist begraben
2 'איש יקר ונכבד הר''ר לדבר ר ein teurer und geehrter Mann, der Meister des Wortes, der Herr.
3 ופועל גמילת חסד של אמת Und er erwies wahrhaftige Liebeswerke. Ps. 15,2.
4 שהוה גבאי דחב' קדישא וביקור Er war Vorsteher der heiligen Gesellschaft der Totengräber und des
5 חולים כחמשים שנה שמו מפואר Krankenbesuchs über fünfzig Jahre. Sein wunderbarer Name
6 ולא ישכח בעדתינו ה''ה החבר wird nicht vergessen sein in unserer Gemeinde. Es ist der toragelehrte
7 יצחק Jizchak,
8 בן הח''ר יהודה ליב שווארטץ Sohn des geehrten Herrn Jehuda Löw Schwartz.
9 נפטר ביום כ' אלול ונקבר ביום Er starb am Tag des 20. Elul und wurde begraben am
10 כ''ב אלול תרכ''ט לפ''ק 22. Elul 629 n.kl.Z.
11 תנצב''ה Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens. 1 Sam 25,29.

Angaben zum Stein

Qualität Stein zerstört
Material Sandstein
Stein Stele mit dreieckigem Abschluss und Akroterien; darin Ranken. Die Inschrift schwarz unterlegt; der Name hervorgehoben. Unten die Grabstein-Nummer 27.
Sprache(n) Hebräisch
Kommentar Dieser Grabstein existiert nicht mehr. Das Foto ist eine historische Aufnahme und zeigt auch den banchbarten Grabstein.
Quelle Andrzej Kirmiel: Jüdische Spuren in Międyrzecz (Meseritz), in: Transodra online, URL: http://www.transodra-online.net/de/node/1416 (17.03.2020)

Angaben zur Person

Nachname Schwartz
Vorname Jizchak
Geschlecht männlich
Jüdischer Vatername Jehuda Löw
Geburtsdatum xx.xx.xxxx
Sterbedatum 27.08.1869
Beruf Gelehrter
Funktion Vorsteher der Chewra Kaddischa sowie des Bikur Cholim
Familie möglicherweise Ehemann von Branah Schwartz; vgl. Nr. 09.