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Universität Potsdam

Jüdische Friedhöfe in Brandenburg

Forschungsdatenbank zu jüdischen Friedhöfen in Brandenburg.

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Grabstein Nummer 11 (Wusterhausen)

Grabstein Nummer 11 auf dem Friedhof Wusterhausen
Foto: A. Geißler-Grünberg
Zeile Inschrift Deutsche Übersetzung Kommentar
1 [פ''נ] (Hier ist begraben)
2 האשה] החשובה die angesehene (Frau),
3 מרת גיטל Frau Gitel, Namensvariante für Jette.
4 אשת כ''ה שמעון Gattin des geehrten Herrn Schimon.
5 נפטרת יום ש''ק כ''ב אדר Sie starb am Heiligen Schabbat, 22. Adar
6 ונקברת ביום א' כ''ג בו und wurde begraben am Tag 1, 23. desselben (Monats)
7 שנת תקצ''ו לפ''ק des Jahres 596 n.kl.Z.
8 תנצב''ה Ihre Seele sei eingebunden im Bündel des Lebens.

Angaben zum Stein

Qualität Bruchstück
Material Sandstein
Höhe (cm) 124
Stein dreiteiliges Fragment
Sprache(n) Hebräisch
Kommentar Jette Simon wird in einer Liste aller in Wusterhausen lebenden Juden genannt, die mit dem preußischen Emanzipationsedikts vom 11. März 1812 einen Staatsbürgerbrief erhalten hatten. Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits verwitwet.
Quelle Beilage Amtsblatt der Königlichen Kurmärkischen Regierung (40) 1814; Familiendatenbank Juden im Deutschen Reich, URL: https://ofb.genealogy.net/juden_nw

Angaben zur Person

Nachname Simon
Vorname Jette
Geschlecht weiblich
Jüdischer Name Gitel
Geburtsdatum xx.02.1752
Sterbeort Wusterhausen (Dosse)
Sterbedatum 11.03.1836
Familie Ehefrau von Schimon