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Universität Potsdam

Jüdische Friedhöfe in Brandenburg

Forschungsdatenbank zu jüdischen Friedhöfen in Brandenburg.

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Grabstein Nummer 456 (Potsdam)

Grabstein Nummer 456 auf dem Friedhof Potsdam
Foto: A. Geißler-Grünberg

Deutsche Inschrift

Familie Hirschberg.

Angaben zum Stein

Qualität Stein ist ok
Material Sandstein
Steinmetz Ilter, P., Potsdam
Stein Grabanlage an der westlichen Friedhofsmauer am Hang, mit Umfassung. Die Fassade aus Quadermauerwerk mit eingezogenem Rundbogen und Fensterbankgesims, zwei begrenzende Pilaster mit kleeblättrigen Akroterien. Das Dachgesims mit einfachem Fries; auf dem Rundbogen ein dreieckiger Aufsatz mit Akroterien. Im Bogen ein halbrundes Fenster mit reliefiertem Davidstern. Darunter in einem weiteren Fenster mit Fensterbankgesims eine rechteckige Schrifttafel. Vor der Fassade fünf Grabsteine in einer Reihe. Vier einseitig polierte Steine mit segmentbogigem Abschluss und schmalem Rahmen auf je einem Sockel; der zweite von links eine nach vorne geneigte und stark verwitterte rechteckige Tafel auf einem niedrigen Sockel. Die Signatur des Steinmetzes auf dem mittleren Stein unten rechts.
Sprache(n) Deutsch
Kommentar Wandgrabmal. Die Grabstellen besitzen im Lageplan die Belegungs-Nr. 456-1, 456-2, 456-3, 456-4 und 456-5. Das Material der Fassade ist das gleiche wie das der Potsdamer Synagoge, die 1903 am Wilhelmplatz 1 eingeweiht wurde. Familie Hirschberg unterstützte aktiv diesen Synagogenneubau.
Quelle Geißler-Grünberg, Friedhof. Dokumentation, Bd. 2, S. 593-595.

Angaben zur Person

Nachname Hirschberg
Vorname Familie
Geschlecht -
Geburtsdatum xx.xx.xxxx
Sterbedatum xx.xx.xxxx
Familie Walter u. Erich Zoellner sowie Moses, Henriette u. Rudolph Hirschberg, vgl. Nr. 4561, 4562, 4563, 4564 u. 4565.